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Kinderheim und Kindergarten St. Josef am Luitpoldpark blicken auf eine lange Tradition zurück. Im Jahr 1921 stiftete eine Karmelitin vom Göttlichen Herzen Jesu, Mutter Maria Teresa Tauscher ein Kloster in Milbertshofen, eines von 58 ihrer sog. Josefsheime. 1924 kam der Kindergarten hinzu. Mutter Maria-Teresa stellte ihre Arbeit unter den Leitgedanken „Heimat für Heimatlose“ und wollte, dass sich alle Menschen in ihren St. Josefsheimen zuhause fühlten und geistlich eine Heimat in Gott fänden. Aus diesen Gedanken leitet sich ab, dass St. Josef in jeder Hinsicht ein integrativer Kindergarten ist, alle Konfessionen, Nationalitäten und Schichten, Gesunde und Kranke, mehr oder weniger Begabte sollen sich gleichermaßen beheimatet fühlen. Dazu gehört, dass mit den Kindern sinnorientiert gearbeitet und ihnen im täglichen Umgang gezeigt wird, dass es höhere Werte gibt wie Achtung vor einander, Freundschaft, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Liebe. Um diesen Aufgaben noch besser gerecht zu werden, unterziehen sich Träger, Leitung und Personal von St. Josef laufend Weiterbildungsmaßnahmen, u.a. auch Team- und Kommunikationstraining, Konflikt- und Zeitmanagement.
Im Kindergarten orientiert sich der Tagesablauf an den Bedürfnissen der Kinder und an pädagogischen Zielen. Der Kindergarten öffnet um 7.00 Uhr mit einer Frühgruppe, von 8-14 bzw. 17.00 Uhr dauern die Regel- und Integrationsgruppen mit 25 bzw. 15 Kindern. Am Freitag schließt der Kindergarten um 15.00 Uhr bzw. besteht die Möglichkeit zur Spätgruppe bis 16.00 Uhr. Nach der Bringzeit mit Freispiel beginnt der Tag mit einem Morgenkreis zur Begrüßung und Tagesplanung. Im Laufe des Vormittags folgen Beschäftigungen nach thematischen Vorgaben, z. B. Lieder, Spiele, Geschichten, Gespräche oder religiöse Angebote im Stuhlkreis, Turnen, Feste, kreative Angebote oder Aufenthalt im Garten. Das gemeinsame Mittagessen wird täglich im Haus frisch zubereitet. Dann folgt Freispiel- (Halbtags-) bzw. Schlafens- und Freispielzeit (Ganztagskinder). Vorschularbeit, Schwimmen, musikalische Frühförderung und Sprachförderung ergänzen das Angebot. Integrationskinder werden zudem von Therapeuten im Haus gefördert (1 Psychologe, 1 Heilpädagogin, Logopädinnen und 1 Physiotherapeutin).
Von den derzeitigen drastischen Einsparungen im öffentlichen Bereich sind auch Kindergärten hart betroffen. Vielerorts müssen Kindergärten aus Geldnot schließen. Um St. Josef ein zusätzliches finanzielles Standbein für Anschaffungen und Renovierungen zu geben, wurde daher im Jahr 2004 von Eltern ein Förderverein gegründet. Zur Unterstützung seiner Arbeit sind Spenden auf das Kto: 104 128 939, StSpk München, BLZ: 701 500 00
und Mitglieder (Jahresbeitrag ab 8 Euro möglich) herzlich willkommen.
Bis dato wurde eine Vogelnestschaukel mitfinanziert, Bettwäsche für die Schlafenskinder angeschafft, Weihnachtsgeld für die Heimkinder zur Verfügung gestellt, der zwingend notwendige Baumschnitt mitfinanziert, Kontakt zum Adventskalender der Süddeutschen Zeitung hergestellt (der daraufhin dem Kindergarten 10.000,-- Euro überwiesen hat), ebenso haben die Sternstunden auf Nachfragen des Fördervereins dem Kindergarten 20.000 Euro für neues Mobiliar in den Gruppen gestiftet. Laufende finanzielle Unterstützung des Kindergarten und Heims durch den Förderverein erfolgt je nach Jahresumsatz.
Weitere Auskünfte und Betrittsformulare bei:
„Freunde des Kindergartens und Kinderheims St. Josef, München“
Vorsitzende: Sissi Jörgl Wagner & Andreas Wagner
c/o Kindergartenbüro, Schleißheimer Str. 278, 80809 München, Tel: 300 90 56
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